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Ursprüngliche Bausubstanz effizient und verantwortungsvoll sanieren

Raumgeberei, Außenansicht, Reetdach, Hausansicht

Ursprüngliche Bausubstanz effizient und verantwortungsvoll sanieren

Ursprüngliche Bausubstanz effizient und verantwortungsvoll sanieren

Das reetgedeckte Haus in Willinghusen, einem Ortsteil von Barsbüttel östlich von Hamburg, stammt circa aus 1820. Das historische Gebäude war ursprünglich eine Zwei-Ständer Bauernkate, mit Stall, Futterboden, großem Tor und zwei Kammern für die Bewohner*innen.

Handelsbetrieb: H.J. Mordhorst Holzhandel KG
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Bauherrschaft: Carola & Christian Keller, Raumgeberei GmbH
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Café: Luca & Lia
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Fotos: Christian und Justus Keller

Die Zwei-Ständer Bauernkate bestand aus einem klassischen Ständerfachwerk, mit Klinkeraußenmauern und mit Klinkersteinen ausgefachten Innenwänden. Nach dem Krieg wurde es als Wohnhaus umgebaut und beherbergte insgesamt drei Familien. Im Zuge des Umbaus wurden große Teile der ursprünglichen Bausubstanz und der Fachwerkstrukturen verändert und teilweise entfernt.

Im Jahr 1997 erwarb Familie Keller das reetgedeckte Haus und begann mit einer historischen Kernsanierung. Ziel war ein möglichst weitgehender Rückbau zum historischen Original. Dies bedeutete unteranderem auch die Rekonstruktion des Fachwerks, Verwendung von Holzweichfaser-Dämmung, Lehmputzen und weiteren ökologischen und traditionellen Baustoffen. Bereits im Jahre 1997 kamen für den Rückbau des Hauses Lehmbaustoffe aus dem Hause ClayTec zum Einsatz. So stand für Christian Keller auch 25 Jahre später, im Rahmen einer weiteren Sanierung und des Ausbau des Dachstuhls fest, dass dies mit ökologischen Lehmbaustoffen umgesetzt werden sollte. Von 1997 bis 2007 bewohnt Familie Keller das historische Häuschen, seither ist es als Café vermietet. Seit fünf Jahren beherbergt es das Café „Luca & Lia“. Nun erfolgte im Jahr 2022 der Ausbau des Dachstuhls, der nun weiteren Platz für eine Kreativfläche bietet. Die Social Media Agentur von Luca & Lia nutzt diesen Bereich nun als Büroräumlichkeit.

Für den Ausbau kam die ClayTec HFA dünn zum Einsatz, eine dünne Holzfaserausbauplatte als Putzträger auf Holz- und Holzwerkstoffen. So entsteht auf Holz sehr einfach ein sicherer Untergrund für den weiteren Putzauftrag. Als Armierungslage wurde der Lehmklebe- und Armiermörtel mit einem Glasgewebe verwendet. Für eine besonders edle Oberfläche kam der YOSIMA Lehm-Designputz im Farbton WE0 zum Einsatz. Der YOSIMA Lehm-Designputz ist eine farbige Wandgestaltung aus Lehm und Ton. Der Ton ist dabei Bindemittel und Farbgeber in einem. YOSIMA wird in 146 Erdfarbtönen angeboten, zusätzlich lassen sich mit sechs Strukturzusätzen unterschiedliche Effekte erzielen. YOSIMA Oberflächen sind farbtief und verleihen dem Raum ein besonderes Ambiente.

Für Familie Keller hatte der Einsatz von ökologischen Baustoffen, die den Erhalt der ursprünglichen Bausubstanz ermöglichen, höchste Priorität. Mit Lehmbaustoffen lassen sich ursprüngliche Bauweisen erhalten, Charme historischer Gebäude bewahren und gleichzeitig Gesetzeskonform agieren sowie effizient und verantwortungsvoll sanieren.

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