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Der Stampflehmbau befindet sich auf dem Schulhof des Vicco-von-Bülow-Gymnasium in Falkensee und wird von den Schüler*innen täglich beim Wechsel der Klassenräume passiert. Der Pavillon soll die Aufenthaltsfunktion des Ortes stärken und zum Verweilen und Austauschen einladen. Außerdem können Kunst-Exponate der Schüler*innen bestaunt werden. Hauptsächlich sollen Schülerarbeiten ausgestellt werden, zusätzlich kann der Ort auch für Veranstaltungen genutzt werden. Das flexible Konzept der Ausstellungsfläche soll den kreativen Umgang mit der Räumlichkeit fördern. Initiiert wurde das Projekt vom Vicco-von-Bülow-Gymnasium in Falkensee. Realisiert wurde es von Studierenden der TU Berlin, der FH Erfurt und der ETH Zürich.

Der Ausstellungspavillon Falkensee

5. Oktober 2022

Der Stampflehmbau befindet sich auf dem Schulhof des Vicco-von-Bülow-Gymnasium in Falkensee und wird von den Schüler*innen täglich beim Wechsel der Klassenräume passiert. Der Pavillon soll die Aufenthaltsfunktion des Ortes stärken und zum Verweilen und Austauschen einladen. Außerdem können Kunst-Exponate der Schüler*innen bestaunt werden. Hauptsächlich sollen Schülerarbeiten ausgestellt werden, zusätzlich kann der Ort auch für Veranstaltungen genutzt werden. Das flexible Konzept der Ausstellungsfläche soll den kreativen Umgang mit der Räumlichkeit fördern. Initiiert wurde das Projekt vom Vicco-von-Bülow-Gymnasium in Falkensee. Realisiert wurde es von Studierenden der TU Berlin, der FH Erfurt und der ETH Zürich.

Die Schule wünschte sich einen Ort an dem die Werke ihrer Schüler*innen dauerhaft ausgestellt werden können, da dies oft mit den Brandschutzregularien der Schule nicht vereinbar war. Der Ausstellungspavillon sollte außerdem zu den Sommerfesten den traditionellen Kuchenverkauf des Fördervereins beheimaten. Marlene Braun und Olin Petzold erarbeiteten im Rahmen ihrer Bachelorarbeit das architektonische Konzept für den Pavillon. Akademisch betreut wurde das gesamte Projekt durch Marc Benjamin Drewes (Prof. i. V. FH Erfurt). Nach einiger Zeit der Vorbereitung lieferte der Kunst-Leistungskurs unter Leitung der Kunstlehrerin Dana Laurich den Startschuss. 13 Schülerinnen und Schüler entwarfen eigene Pavillonprojekte, die anschließend als Grundlage für die weitere Planung dienten. In der Bauphase unterstützten 17 Studierende der FH Erfurt und der TU Berlin das ursprüngliche Entwurfsteam. Der Bau wurde begleitet durch Workshops und Infoveranstaltungen zum Thema Lehmbau, welche sich an Eltern, Schüler*innen und Interessierte gleichermaßen richteten. Die fachliche Expertise in Sachen Lehmbau lieferten Jörg Depta vom LehmBauWerk Berlin und Gereon Legge, als ortsansässiger Architekt.

Der Ausstellungspavillon wird durch drei Wände gegliedert, so ergeben sich drei Räume unterschiedlicher Größe. Auf der Rückseite schließt eine bestehende Stützmauer an, die zusammen mit der erhobenen Bodenplatte des Pavillons zum Verweilen unter Bäumen einlädt. Bodenplatte und Wandsockel des Pavillons wurden aus Beton geschaffen. Das Dach entstand aus Holz und die Wände aus Stampflehm. Der Stampflehm als natürliches Material schafft die ideale Verbindung zur Umgebung der Ausstellungsfläche. Schicht für Schicht wurde der CLAYTEC Stampflehm in die Schalung gegeben und mit Hilfe pneumatischer Stampfer verdichtet. Nach Fertigstellung wurde die Schalung entfernt und die besondere Struktur und Farbigkeit des Materials kam zum Vorschein. Insgesamt ist die CLAYTEC Stampflehm-Fertigmischung in sechs verschiedenen Erd-Farbtönen verfügbar. Die ästhetische wie architektonische Ausdruckskraft zeichnet das Material gleichermaßen aus.

Am 26. August 2022 feierten schließlich alle Beteiligten die Fertigstellung und Eröffnung der neuen Begegnungsstätte auf dem Gelände des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums. Der Bau des Pavillons wurde gefördert durch den Förderverein des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums e.V. und der IKEA Stiftung und durch zahlreiche Materialspenden unterstützt.

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