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Das Steinskulpturmuseum in Bad Kreuznach

Das Steinskulpturmuseum in Bad Kreuznach

Das Steinskulpturmuseum in Bad Kreuznach

Tadao Ando ist dafür bekannt, traditionelle mit modernen Elementen zu kombinieren: Der Betonsockel des Museums wirkt in seiner klaren Form eher kühl. Der obere Teil mit den für den Fachwerkbau charakteristischen Holzbalken, den Gefachen und dem Schieferdach bildet einen natürlichen Kontrast. Lehm, in den Innenwänden und den Gefachen, verstärkt die urige Natürlichkeit.

Architekturbüro: Tadao Ando
Handwerksbetrieb: Lehmbau Pritzl
Fotos: Lehmbau Pritzl

Das rheinland-pfälzische Steinskulpturmuseum in Bad Kreuznach trägt die Handschrift des international ausgezeichneten Architekten Tadao Ando. In Nordrichtung thront der Rotenfelsen über dem rund 15.000 Quadratmeter großen Gelände mit seinen zahlreichen Steinskulpturen. Von 1968 bis 2001 befand sich dort das Freilichtatelier des Bildhauer-Ehepaares Anna Kubach-Wilmsen (1937-2021) und Wolfgang Kubach (1936-2007). 1998 stifteten die beiden das Areal, um den heutigen Skulpturenpark zu erschaffen. Herzstück des Projekts ist das Museumsgebäude, entworfen von Tadao Ando, als Nachbau einer regionaltypischen Hunsrücker Fachwerkscheune aus dem 18. Jahrhundert. 2010 öffnete das Steinskulpturenmuseum für Besucher*innen.

Tadao Ando ist dafür bekannt, traditionelle mit modernen Elementen zu kombinieren: Der Betonsockel des Museums wirkt in seiner klaren Form eher kühl. Der obere Teil mit den für den Fachwerkbau charakteristischen Holzbalken, den Gefachen und dem Schieferdach bildet einen natürlichen Kontrast. Lehm, in den Innenwänden und den Gefachen, verstärkt die urige Natürlichkeit. Die Exponate, beeindruckende Skulpturen des Künstlerpaares Kubach-Wilmsen, stammen von allen Kontinenten der Welt: Marmor, Flussstein, Granit, in Form gebracht als Bücherturm, Brücke, Tafel. Ausgestellt, um eine eigene Geschichte zu erzählen und die Beziehung zwischen Erde und Stein erlebbar zu machen.

Gerade in einem Gebäude wie dem Steinskulpturenmuseum, welches sich derartig einzigartig im Einklang mit der Natur befindet, hält Lehm als Natürlichster aller Baumaterialien die architektonische Tradition lebendig und schafft einen neuen Kontext. Bei der Fachwerksanierung kommt Lehm eine tragende Rolle zu. Lehmbaustoffe bieten die Möglichkeit, ursprüngliche Bauweisen als lebendiges Zeugnis der Geschichte zu erhalten und unterstreichen den Charme historischer Gebäude. Die Traufseiten der ehemaligen Scheune mauerten die Experten des CLAYTEC Partnerhandwerksunternehmens Lehmbau Pritzl aus Otterberg mit CLAYTEC Lehmsteinen leicht NF1200 und Lehm-Mauermörtel leicht aus. Im Anschluss brachten sie Schilfrohrleichtbauplatten auf die Lehmsteine auf, verputzt mit dem Klassiker Lehm-Unterputz mit Stroh sowie dem Lehm-Oberputz fein 06. Der einlagige Dünnlagenputz ist ideal geeignet, um ein feines und natürliches Oberflächen-Finish zu erzielen.

Durch den Wiederaufbau der alten Fachwerkscheune ist ein Ort entstanden, der traditionelle und moderne Elemente im perfekten Wechselspiel miteinander verbindet. Inspirierende Steinskulpturen sind umgeben von der ursprünglichen Bauweise mit Lehm.

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